Das Risiko eines Zeckenbisses

Sobald die Zecke auf einem Wirt gelandet ist, krabbelt sie langsam über die Haut, um den perfekten Einstichsort zu finden. Da die Zecken zum Überleben sehr viel Blut brauchen, ist es wichtig für sie, möglichst lange unerkannt zu bleiben (ein Saugvorgang kann bei einer erwachsenen Zecke bis zu 10 Tagen dauern). Gerne sticht sie den Wirt an einer Körperstelle mit dünner und warmer Haut, wie zum Beispiel in den Kniekehlen, unter den Armen oder in der Leistengegend. Der Mensch fühlt den Zeckenstich nicht, da das Tier den Einstichsort mit seiner Speichelflüssigkeit betäubt. Genau durch diesen Speichel kann zum Beispiel auch der FSME Virus oder die Lyme Borreliose übertragen werden. Via dem Lymphweg kann der FSME Virus in Organe wie die Leber, die Milz oder das Knochenmark gelangen. In 20-30% der Infektionen wandert der Virus weiter bis zum Hirn und kann eine Meningitis hervorrufen. In wenigen Fällen führt es zu einer Infektion des Rückenmarks. Je länger eine Zecke festgeklammert ist, desto größer das Risiko einer Infektion!
Die Zeckenentfernung
Es ist sehr wichtig, die Zecke vollständig zu entfernen! Vorsicht: Wenn die Zecke bei der Entfernung gestresst oder zerquetscht wird, erhöht dies die Chance einer Krankheitsübermittlung (speziell der Borreliose-Bakterien, da diese sich im Darm der Zecke befinden). Die Entfernung mit TICKNER reduziert dieses Risiko enorm, weil die Zecke zuerst vereist wird. Selbstverständlich kann durch die Anwendung von TICKNER nicht garantiert werden, dass nicht bereits vorher Krankheitserreger übertragen wurden. Deshalb ist es wichtig, dass Sie die entfernte Zecke und die Bissstelle immer einem Arzt zeigen.


